A+ Ateliers - Achim Breitkopf & Carsten Dietz
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Mabek-Das Kostümfest

Eine kunstsparteninteraktive Vernissage

Ausstellung – Theater - Musik

Zur Sonderausstellung der Kunsthalle Bremen

Max Beckmann: WELTTHEATER

 

 

 

 

Konzeptionelle Darstellung

 

 

Das kunstsparteninteraktive Stück mit dem Titel " Mabek-Das Kostümfest" wird als Verbindung von bildender Kunst, darstellender Kunst und Musik konzipiert, – als Gestaltung eines Spielraums, den wir bildkünstlerisch als Ausstellung, gleichermaßen als Bühnenbild und ebenso als Kunst-Club mit Musik erarbeiten.

 

Das Anliegen von „Mabek“ besteht  darin, eine im Umfang adäquate Auseinandersetzung mit dem Werk Beckmanns zu führen und für die Zuschauer und Besucher mehrere Erlebnisebenen und –arten zu verbinden:

Ausstellung, Theaterinszenierung, Kunst-Club mit DJ.

Alle drei Sparten sind inhaltlich und zeitlich miteinander verwoben und

bilden das Gesamt-Projekt „Mabek“.

 

Als Basis der künstlerischen Auseinandersetzung wurden 3 Bilder

von Max Beckmann ausgewählt:



Inhaltliche Darstellung

 

Die Bilder:

Komischer Clown 1921

Vor dem Kostümfest 1945

Apachentanz 1938

 

bilden die Grundlage und sind Ausgangspunkte des Gesamtprojektes.

 

„Manchmal, wenn mir vor seinen Bildern träumerisch zumute wird, stelle ich mir den Maler Beckmann als Theaterdirektor vor, der seine Kunstwelt vor uns hin gebaut hat und uns mit einladender Geste empfängt.“

Stephan Lackner (Schriftsteller, Kunstsammler und Freund Max Beckmanns)


Es heißt, Beckmann habe, ehe er nach seiner Umbruch-Phase sein malerisches Schaffen änderte, vorerst versucht, dies in der Literatur, über Dramen zu „erproben“. Es entstanden die Stücke „Ebbi“ und „Das Hotel“.

 

Wir konzentrieren uns auf 3 Bilder Beckmanns, die nach der Umbruch-Phase entstanden sind und entwickeln aus deren piktoralem und theatralem Gehalt ein eigenes Stück.

Während Beckmann das Drama als Probelauf an den Beginn seiner veränderten Schaffensperiode setzte, kehren wir es um:

Wir kehren vom und über das Bild zum Drama zurück.

Grundlage dafür sind eigene Interpretationsansätze in Verbindung mit Beckmanns Biografie, dem Schwerpunkt Welttheater und der Frage, inwieweit der Expressionismus heute in bildender Kunst und in der Literatur Relevanz hat.

Wenn Beckmann das Leben als „Eine Szene im Theater der Unendlichkeit“ beschreibt ist das unser Ausgangspunkt in der Auseinandersetzung mit seinem Werk.

Seine Liebe zum Theater, Varietè und zum Zirkus spiegeln seine Werke. Zugleich erscheint es fast „kalkülhaft“, wie er diese Mittel zu seinem Zwecke nutzt. Seine Maskeraden und Szenen sind hoch aktuell. Das Spiel, das Leben ist und umgekehrt sind auch das Ergebnis einer Desillusionierung, einer Trauer, Enttäuschung, einer Reflektion. Das zeigt sich auch markant in seinen Selbstportraits. Der komische Clown hier im besonderen. Es gibt keinen komischen Clown – einem Clown ist das komische inhärent. Das wäre ein Ansatz. Ein weiterer wäre, dass es sich um einen seltsamen in diesem Sinne komischen Clown handelt. Also einer, der es nicht ist, sondern freiwillig oder unfreiwillig dazu wurde. Warum? Hier kommt der Kontext ins ..Spiel ..im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Zuschauer erschließen sich den Raum sinnlich und rational im Verlauf der Theaterinszenierung vermittels des Erlebens und Erkennens der Beziehungen zwischen dramatischem Geschehen, Textinhalt und Raumgestaltung


Ort und Zeitplan

 

Mabek“ findet in der City-Galerie im City-Lab, Lloydhof, in Bremen statt.

Der Saal fasst ca. 200 Gäste, davon 99 Sitzplätze.

Geplant sind 10 Vorstellungen im Zeitraum Oktober 2017 – Dezember 2017 sowie Zusatz-Vorstellungen.

Die General-Probe ist für den 30.09.2017 angesetzt.

 

Die Proben finden im Atelier A+ und in der City-Galerie statt.

 

 

Die Vorstellungen finden auch an verkaufsoffenen Sonntagen im Rahmen des Künstlermarktes und in der Shopping-Nacht statt.


 

Eine freie Produktion des

BAG Kollektiv Bremen

2017

   

 Aktuelle Termine

City-Galerie 2018

Vernissage 28.10.18


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mabek Das Kostümfest. Ein Theaterstück zur Max Beckmann Ausstellung

 

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